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Sichtet man die deutschsprachigen Publikationen über die Massenmedien, soweit sie sich mit psychologischen Fragen beschäftigen, so erscheint dieses Gebiet, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, als ein Tummelplatz von Dilettanten (woran der interdisziplinäre Charakter des Gegenstandes nicht schuldlos sein dürfte). Wir wollen gar nicht erst bei der Gruppe jener Kulturkritiker beginnen, für die jeder neue technische Mittler, besonders das Fernsehen, die Zerstörung der Person mit sich bringt (wobei diese Propheten den Widerspruch zu ihren anderswo angeführten anthropologischen Prämissen übersehen); fangen wir lieber gleich bei bereits vorliegenden empirischen „Untersuchungen“ an: Da werden ad-hoc-Psychologien in obendrein völlig ungriffiger Terminologie entwickelt (in Unkenntnis bereits vorhandener, empirisch begründeter theoretischer Systeme und Systemansätze sowie in teils ideo-logisierend-selbstbewußter Mißachtung der Methodologie und der Techniken der Sozialforschung); da wird ohne jede Kontrolle „beobachtet“ und zur „Datenverbeitung“