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Für jeden an Forschung und Praxis der Psychoanalyse interessierten Leser wird der neue Band dieses Jahrbuches eine Bereicherung sein. Er enthält wie üblich zahlreiche (im ganzen 23) Beiträge zur psychoanalytischen Theorie, zu Aspeten der normalen und pathologischen Entwicklung wie auch Darstellungen klinischer Beobachtungen.
Mit der psychoanalytischen Theorie beschäftigen sich Jay Katz, Seymour L. Lustman, Leo Rangell, Joseph Sandler und Mitarbeiter. Katz schreibt „On Primary Gain and Secondary Gain“ (Über den primären und sekundären Krankheitsgewinn). Lustman bringt „Some Issues in Contemporary Psychoanalytic Research“ (Einige Streitfragen in der gegenwärtigen psychoanalytischen Forschung): Welche Forschungsart wird der heutigen Tendenz entsprechend von der Analyse gefordert? Welche kann sie tatsächlich sinnvoll leisten? Leo Rangell beschäftigt sich in zwei Arbeiten mit dem schwierigen und differenzierten Problem des intrapsychischen Konfliktes, seiner Reichweite und seiner strukturellen Probleme: „The Scope of Intrapsychic Conflict: Microscopic and Macroscopic Considerations“ und „Structural Problems in Intrapsychic Conflict“. Sandler und Mitarbeiter setzen ihre Arbeiten fort, die durch die Klassifizierung der behandelten Fälle im „Hampstead Index“ (ein psychoanalytisches Forschungsprojekt an der von A. Freud geleiteten Hampstead Child-Therapy-Clinic) angeregt wurden. Ihre Arbeiten über „The Ego-Ideal and the Ideal Seif“ (Das Ich-Ideal und das Ideal-Ich) und über „Aspect of the Metapsychology of Fantasy“ (Aspekte der Metapsychologie der Phantasie) stehen in einem engen Zusammenhang. Der Zweck der ersteren ist es vor allem, den Omnibus-Begriff „Ich-Ideal“ inhaltlich genauer zu fassen und die in ihren Nuancen unterschiedlichen Bedeutungen, die Freud im Verlauf seiner Lebensarbeit diesem Begriff gab, darzulegen. Die Funktion des Überichs in seiner Verbindung mit dem Ich-Ideal wurde schon in in früheren Bänden dieses Jahrbuches veröffentlichten Arbeiten von Sandler (,