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Der erste Teil der Arbeit stellt eine Reihe von hinkenden, lahmen oder mit ähnlichen Gebrechen behafteten Gestalten aus der mythologischen Tradition vor: Hephaistos, Noah, Wieland und andere Schmiede, Oedipus usw. Im zweiten Teil wird das Material — zum Teil unter Parallelisierung mit Traummotiven — psychologisch gedeutet. Das Hinken steht in Zusammenhang mit der Mutterbindung: „Wenn zwischen Ich und Anima keine richtige Beziehung besteht und das Ich vom Mutterkomplex überwältigt wird, kann es …verkrüppeln, was symbolisch durch den verkrüppelten Fuß zum Ausdruck kommt“ (S. 98). Das Hinken kann jedoch auch als Symbol für die Einschränkung des Ichs durch das Selbst, für das Opfer, das ersteres dem letzteren zu bringen hat, stehen (siehe die Lahmheit Jacobs nach seinem Kampf mit dem Engel). Die Symbolik des Hinkens ist also ambivalent, immer aber scheint es „etwas mit der Ganzheit positiv oder negativ Zusammenhängendes auszudrücken“ (S. 131). In spezifischer Beziehung steht das Hinken zum Schöpferisch-Künstlerischen, das sich in den Schmieden personifiziert, wobei der phallische Aspekt des Fußes hervortritt. „Beides, sowohl die einseitige Mutterbindung als auch das Unausgeglichene der Künstlernatur, wird deutlich im Mythos des Schmiedegottes …Bei den Schmieden ist es beinahe immer der Fuß, der für die Kunst den Preis zu bezahlen hat“ (S. 135, 139).
Die Substanz dieses Buches, die sicherlich einen interessanten Beitrag zur Symbolerhellung darstellt, hätte ohne Schwierigkeit und besser in einem Aufsatz mitgeteilt werden können. Unmotiviert lange und ermüdende Zitate sowie das Bemühen, die Prinzipien der Jungschen Psychologie ab ovo erklären zu wollen, zerdehnen den Text und verwässern seinen Informationsgehalt.