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Die Herausgeber sprechen von einer Wandlung in der allgemeinärztlichen Praxis infolge der zunehmenden Spezialisierung und Technisierung in der Medizin. Behandlungen, die früher Praktiker übernehmen konnten, wurden nun zunehmend Sache von Spezialärzten und Kliniken. Durch diese Wandlung sei es notwendig, neue Methoden in der hausärztlichen Praxis einzuführen, wobei sie an Nachsorge und Rehabilitationsverfahren denken, an familiäre und berufliche psychosoziale Milieutherapie wie auch an einen Ausbau der ärztlichen Gespräche im Sinne psychotherapeutischer Maßnahmen.
Für dieses hochaktuelle Anliegen fand 1960 in Leyden eine Konferenz statt, deren wichtigste Vorträge im vorliegenden Heft abgedruckt wurden.
Bei den Aufsätzen geht es größtenteils um Ausbildungsprobleme. Der Hausarzt soll Psychologie und psychologische Techniken zur Lebenshilfe erlernen. Man ist sich aber weder über die anzuwendenden Methoden des Hausarztes noch über die Methode, ihm dies zu vermitteln, einig.
Groen plädiert für Vorlesungen vor Studenten, die von einem Hausarzt gehalten werden sollen. Dem Hausarzt empfiehlt er vor allem mitfühlendes Zuhören anstelle von Ratschlägen. Zur weiteren Fortbildung glaubt Groen, daß neben den Gruppenbildungen nach Balint