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In den skandinavischen Ländern haben nosologische und genetische Fragen immer besondere Beachtung gefunden; die vorliegende Studie des dänischen Psychiaters P. M. Faergeman ist in ihrem Ansatz durch die ihr zeitlich vorausgehenden bekannten Untersuchungen von A. Wimmer und E. Strömgren über die psychogenen Psychosen bestimmt worden, auch die Beiträge von G. Langfeldt zum Thema der atypischen und schizophrenieähnlichen Psychosen haben für die vorgelegten Erhebungen Anregungen vermittelt. Der Autor will mit seinen Darlegungen zur Psychogenese psychischer Störungen Bausteine für einen Brückenschlag zwischen den divergierenden Ansichten der traditionsgebundenen, kontinentalen und der analytisch ausgerichteten, angloamerikanischen Psychiatrie liefern. F. prüft die Gültigkeit des Konzeptes der „psychogenen Psychosen“ mit Hilfe katamnestischer Erhebungen, ausgehend von 200 Neuzugängen der Psychiatrischen Abteilung der Städtischen Krankenanstalten Kopenhagen, die im Zeitraum vom 1. Januar 1924 bis 31. Dezember 1926, während der ersten stationären Behandlung, unter dieser Diagnose geführt waren. 98 Patienten wurden nach einer Verlaufszeit von 16 bis