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Die spezifische Gesamtschau dieses klassischen Werkes der Konstitutions-Psychophysiologie und Pathologie ist gegenüber früheren Auflagen wohl kaum wesentlich verändert. Besonders die Psychosomatik im weiteren (z. B. vegetative Tonussteuerungen oder „Beziehungen der polaren vegetativen Steuerungen“ usw.), als auch im engeren Sinne (wie „Theorie der somatopsyeinsehen Funktionssysteme“ oder „Tonussteuerungen in Schwangerschaft, Geburt und Menstruationscyclus“), wurde zum Teil von den entsprechenden Autoren (Hoff, Schubert, Martius) übernommen und vom Autor dem Grundstoff strukturgemäß eingegliedert. — Im Kapitel „Psychosomatik und Psychotherapie“ versucht der Autor ganz besonders, den scheinbar immer schon bestandenen Anschluß an das heute wieder aktuellere dynamische Denken hervorzuheben. Dabei scheint es dem Ref. jedoch fraglich wie weit dieses dynamische Verstehen wirklich identisch ist mit klassischen Begriffen Freudscher Konvenienz (S. 407). Dazu möchten wir hier nur kurz einen Abschnitt aus dem Kapitel „Theorie der soma topsy einsehen Funktionssysteme “, nämlich den der Psychosomatik, im wesentlichen zitieren und zur Diskussion stellen. Auf was für einer Ebene des Denkens sich dabei der Autor bewegt, zeigt sich bereits in der Einteilung dieses Kapitels in 1. die Probleme der konstitutionstypischen Tonussteuerung, 2. die Stoffwechselprobleme und 3. — anscheinend den ersten zwei gegenübergestellt — die Psychosomatik im engeren Sinne. Unter 1. fallen die Korrelationsreihen F. Hoffs (Sympathicotonie — Pykniker usw.) und die von Schubert beschriebene spezifische Richtung der Spannungsentladungen einzelner Konstitutionen auf bestimmte innere Organsysteme (Pykniker-Gefäßsystem, Leptosom-Magen-Darmtrakt, Athletiker - Atmungsapparat). Außer, daß Sympathicus und Zuckerausschüttung zusammengehören, ist sonst aus Unterabschnitt 2. nicht ersichtlich, warum dieser den Titel Stoffwechselprobleme trägt. — Gerade im Anschluß an die Diskussion dieses Unterabschnitts möchten wir je