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Die Gründung des Fachausschusses für Familien- und Jugendfragen der Deutschen Gesellschaft für Soziologie im Jahre 1961 und die in jenem Rahmen problematisch gewordene Zusammenarbeit der verschiedenen Wissenschaftssparten war ein Anlaß zur Herausgabe dieses Buches. Wurzbacher will damit einen kritischen Impuls verbinden: Mit theoretisch gehaltenen Beiträgen soll die empirische Erforschung der „Wechselbeziehungen zwischen Gesellschaft, Individuum und Kultur“ vorbereitet werden, die ihrerseits die Grundlage sein soll für eine allgemeine Theorie des sozialen Handelns. „Inhaltlich wie kategorial“ soll „der verwirrenden Vielfalt zahlreicher konkurrierender Vorstellungen“ über das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft ein besseres Konzept entgegengesetzt werden.