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Studenten und praktizierenden Schulpsychologen soll durch dieses Buch die Erfahrung von Autoritäten vermittelt werden. Es ist die Absicht der Herausgeber, in diesem 2. Band insbesondere die Vielzahl der beruflichen Rollen und ihre Verantwortlichkeiten näher zu untersuchen. Dies soll zu einem besseren Verständnis führen, mit welchen beruflichen Erwartungen und Einschränkungen der Psychologe im Schuldienst rechnen muß und wie er sein Wissen und Können am erfolgreichsten anwenden sollte.
Nach Ansicht der Herausgeber bedarf die Rolle und die Verantwortlichkeit des Schulpsychologen eines erweiterten Konzeptes; eine orthodoxe Haltung bezüglich der Rollenidentifikation und beruflichen Fortbildung schränken die Einflußmöglichkeiten der Schulpsychologen und damit ihre berufliche Entwicklung ein.
Der 2. Band des Werkes ist in drei Abschnitte unterteilt. Der erste Teil bringt Beiträge zur Anwendung psychologischer Erkenntnisse auf die Einrichtungen der Schule, die sich mit der Vielseitigkeit der Rollenaktivitäten beschäftigen. Im zweiten Teil werden die psychologischen Perspektiven von zwei Gruppen von Kindern erörtert, die von der Norm abweichen, nämlich von seh- und körperbehinderten Kindern. Der dritte Teil behandelt organisatorische und administrative Probleme der Schulpsychologie.
Es wird von verschiedenen Autoren hervorgehoben, daß das Kind allein nicht mehr der einzige Brennpunkt des Interesses des Schulpsychologen sein kann, sondern die multidimensionale Beziehung zwischen der Schulbehörde, der Lehrerschaft, der Kindergruppe und dem einzelnen Schüler. Eine Aufgabe des Schulpsychologen sollte darin bestehen, ungesunden Interaktionen innerhalb der Lehrerhierarchie taktvoll entgegenzutreten und gesündere Beziehungen herzustellen.
Es wird darauf hingewiesen, daß eine Spezialausbildung für den Schulpsychologen äußerst wertvoll ist und daß es auch wünschenswert wäre, wenn er eine Zeitlang selbst eine Lehrtätigkeit ausübte, weil ihm dies ermöglichen wird, alle psychologischen Asp