You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
In der vorliegenden Arbeit, die eine Kurzfassung seiner Mainzer Dissertation ist, bietet der Verfasser eine Typologie des Hilfsschülers an. Er geht dabei von einer allgemeinen Charakterisierung aus und referiert die verschiedenen Aspekte der „Gesamtseelenschwäche“, wie sie bei einigen Autoren dargestellt werden. So dringt er zum Weltbild des Hilfsschulkindes vor, das er im Gefolge Busemanns, E. R. Jaenschs, Th. Litts nach der objektiv gegenständlichen Welt, nach der personalen Beziehungswelt, im Hinblick auf die „Selbstmarkierung“ (Selbsterkenntnis) und auf das Verhalten im Raum hin untersucht. Kleine pilot-studies — zumeist an der eigenen Hilfsschulklasse (16 Jungen und 14 Mädchen) durchgeführt — zeigen dem Verf., daß die Angst eine bestimmende Ursache der Verhaltensstörungen ist, die er bei Hilfsschülern findet. Er glaubt auch verschiedene Angstursachen, die er bei Reizwortversuchen in seiner Klasse findet, verschiedenen Typen zuteilen zu können, die bereits in den früheren Versuchen und Überlegungen etwas Kontur annahmen.
Der Verfasser verfolgt seine Typen dann u. a. (immer an der kleinen Auswahl der eigenen Schulklasse orientiert) im Bereich des Interesses, wobei er sich wiederum der Reizwortexperimente bedient. Er findet, daß bei seinem A-Typ