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Diese zuerst 1952/53 in einem privaten Kreis gehaltenen, nach dem Tode des Verf. von seiner Frau, Gusta Knittermeyer, herausgegebenen Vorlesungen waren „Einleitung zu einer Aussprache und also auf Widerspruch bedachte und daher manchmal zugespitzte Äußerung“. K. wollte sie ausdrücklich als Beitrag zu einer „philosophischen“ Anthropologie verstanden wissen, in der es darum geht, das „Bleibende zu bestimmen und auszulegen und sich gewissermaßen des menschlichen Wesens zu vergewissern“, wobei „dieses Wesen in den Grenzen des … indogermanischen Lebenskreises zu bedenken“ war. Denn obgleich „die Geschichte den Menschen mit seinen Gegebenheiten in ihre Bewegung“ hineinnimmt und ihn von Augenblick zu Augenblick vor Gefahren stellt, „die ihn jederzeit das Leben kosten können“, „bleibt menschliches Dasein in der Geschichte ein Dasein in bleibenden Gegebenheiten, wiewohl dazu als Gegebenheit auch dies gehört, daß es in die Geschichte aufbrechen muß“. K. fragt nicht, in welchem Sinne seine das „menschliche Wesen“ umkreisenden, jedoch auf den indogermanischen Lebenskreis beschränkten Erörterungen noch „philosophisch“ sein können — eine wenigstens dann nicht überflüssige Frage, wenn man „der“ philosophischen Anthropologie den Anspruch unterstellt, das in allen Lebenskreisen und geschichtlichen Wandlungen sich durchhaltende bleibende Wesen des Menschen zu erfassen. Den „philosophischen“ Charakter seiner Vorlesungen versteht der Verfasser anscheinend als nicht theologisch begründet, genauer: als sich nicht auf den