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Bei diesem Sammelwerk handelt es sich um Beiträge aus der „Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik“, die von 1926 bis 1937 erschienen ist. Die Herausgeber schreiben als Einleitung über „Psychoanalyse und Erziehung“ (in rund 25 Seiten), und Heinrich Meng gibt ein Geleitwort. Er war, zusammen mit Ernst Schneider, Gründer der damaligen Zeitschrift.
Die ausgewählten Kapitel sind in drei Teile aufgeteilt: Der erste Teil befaßt sich mit der Grundlegung der psychoanalytischen Pädagogik. Der zweite Teil umfaßt elf Aufsätze zu einzelnen Erziehungsproblemen (wie geschlechtliche Erziehung, Strafe usw.), und der dritte Teil ist mit „Kinderanalyse“ betitelt und bringt vier Aufsätze.
Die beiden Herausgeber, die das Thema „Psychoanalyse und Erziehung“ besprechen, versuchen einen allgemeinen Überblick über die Geschichte der psychoanalytischen Erziehungslehre zu geben. Die gute Zusammenfassung erinnert an die großen Namen der Pioniere und skizziert die Entwicklung von der Psychoanalyse Sigmund Freuds zur Kinderanalyse Anna Freuds, über Oskar Pfister, Hermine Hug, Aichhorn und andere. Als 1926 die Zeitschrift „Psychoanalytische Pädagogik“ gegründet wurde, kamen Zulliger, Nelly Wolffheim, Herta Fuchs und viele andere, den älteren Psychoanalytikern wohlbekannte Namen, zu Worte. Die Verfasser weisen auf die damaligen und die heutigen Ansichten hin. Die seinerzeitige optimistische Phase wurde abgelöst von Skepsis gegenüber der Meinung, mit entsprechender Erziehung könne man die Entstehung einer Neurose verhüten. Die Verfasser versuchen, geschichtliche und auch systematische Gesichtspunkte zu berücksichtigen und die psychoanalytische Pädagogik der zwanziger und dreißiger Jahre darzustellen, da die Zeitschrift selbst längst vergriffen ist. Mit der Auswahl der vorgelegten Aufsätze sollen dem Psychoanalytiker wie dem Pädagogen Gesichtspunkte, theoretische Grundsätze, überholte Ansichten dargestellt werden, damit die gegenwärtige Diskussion nicht durch Einseitigkeit verarmt. Dem Schüler de