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Von den bisher durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft inaugurierten Denkschriften zur Lage verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen tangieren diejenige über „Soziologie und politische Wissenschaft“ , selbstverständlich die über „Árztliche Psychotherapie und Psychosomatische Medizin“ und die hier zu besprechende den Gegenstandsbereich dieser Zeitschrift. Aus dem breiten Spektrum der dargestellten Gegenstände psychologischen Forschens, der wissenschaftsgeschichtlich gewachsenen Teilgebiete und der den Anforderungen der Industriegesellschaft begegnenden Anwendungsbereiche behandeln wir hier akzentuiert Grenzprobleme der Tiefenpsychologie in Theorie und Praxis. Dies ist keine wertende Auswahl, sondern ist diktiert durch die Spezifität des Ortes der Rezension.
Der Lagebericht macht deutlich, wie sehr die Psychologie in Deutschland — dem einstigen Mutterland (W. Wundt, Th. Pechner, T. Lipps) der modernen Psychologie — unter dem NS-Regime gelitten hat und gegenüber den USA, England und auch den Skandinavischen Ländern zurückgeworfen worden ist. Dieses Los teilt die Psychologie mit der Soziologie und natürlich insbesondere mit der Psychoanalyse. In allen drei Fächern waren es einmal der geistige