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Robertson, James: Hospitals and children: A Parents-eye view. London (Victor Gollancz) , 159 S., 18 sh. Aus einer Forschungsarbeit über die Entwicklung des Kindes, auf der Grundlage der Forschungsergebnisse von Bowlby und Winnicott, speziell den Arbeiten des letzteren über die Trennungsangst (Psyche 15 411), heraus hat sich der Verf. seit Jahren um eine Humanisierung des Krankenhausaufenthaltes des Kindes bemüht. Er weist auf die Gefahren des akuten Trennungstraumas bei der Krankenhausaufnahme und das chronische Trauma der Deprivation des langfristig stationierten Kindes hin, dessen Zustand eines äußerlich unauffälligen Angepaßtseins den psychologisch Geschulten nicht über seine tiefe Verlassenheit und Vereinsamung hinwegtäuscht. Es nimmt nur noch oberflächliche Beziehungen auf und wird zum „bindungslosen Kind“. Nach Hause zurückgekehrt, äußert es heftige Aggressionen gegenüber der Mutter, die sich dadurch tief verletzt fühlt, und braucht oft Wochen bis Monate, bis es seine Ängste, hauptsächlich nächtliche Angstträume, überwunden hat. (Dem Psychotherapeuten sind derartige nie überwundene iatrogene Krankheits- und Operationstraumen von Kindern aus den Behandlungen von Jugendlichen und Erwachsenen nur zu geläufig. Sie gehören in den Beratungsstellen für gestörte Kinder zum alltäglichen Erfahrungsgut. Ref.)
Ausführliche Falldarstellungen gehen auf die vielfältigen Probleme kurzfristiger und langfristiger Krankenhausaufenthalte von Kindern ein, wobei sich das Alter bis 5 Jahre nach der Theorie Bowlbys und den praktischen Erfahrungen des Verf. als besonders gefährdet erweist. Hierüber berichtet