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Angeregt durch frühere Untersuchungen (Pickerill, New Zealand und Spence, New Castle) berichten die Verf. über die gleichzeitige Aufnahme von Kindern und Müttern im Krankenhaus (1000 Fälle in der Zeit von 1953-61). Während im Alter der ersten drei Monate 17 Prozent der Babys von ihren Müttern begleitet wurden, waren es bei den Kleinkindern von 1-5 Jahren 52 Prozent der Mütter. Nur wenige dieser Kinder zeigten nach der häuslichen Rückkehr Störungen (Ängste in Träumen u. a.), eher ließ sich nach der gemeinsamen Klinikaufenthalt während der Krankheit infolge wachsender Ich-Stärke und Sicherheit des Kindes eine Intensivierung (Vertrauen) der Mutter-Kind-Beziehung feststellen. Nur wenige Mütter (2 von 97) erwiesen sich auf der Station als schwierig, meist durch Übertragung der eigenen Ängste auf ihr Kind. Die Verf. sehen die Angst vor Infektionen als unbegründet an, weil diese weitaus eher durch das Pflegepersonal eingeschleppt werden. Während die Mütter unter Anleitung weitgehend an der Betreuung und Pflege des Kindes beteiligt werden, gewinnen die Schwestern Zeit für wesentliche klinisch-pflegerische Aufgaben. Im übrigen verbleiben genug „mutterlose“ Kinder in der Klinik für die emotionalen Bedürfnisse der Schwestern. Die Erfahrungen wurden in der Klinik Amers-ham bei London gemacht.