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Es hat die beiden Übersetzer dieser amerikanischen Erziehungslehre für das zurückgebliebene Kind offenbar die Konsequenz gereizt, mit der in diesem nicht nur für die USA wegweisenden Werk der Bereich der Heilpädagogik des geistesbehinderten jungen Menschen unter dem Gesichtspunkt der Rehabilitation zu Ende gedacht wird. Gerade um dieses „Zu-Ende-denken“ geht es, und so konnten die Übersetzer auch die beiden ersten Hauptabschnitte zur Klassifikation und Diagnose der Entwicklungshemmung und den Erziehungsplan auslassen, um sich den beiden letzten Abschnitten über das Sonderklassenprogramm und den Methoden des Sonderunterrichts zuzuwenden. Das interessiert den deutschen Heilpädagogen, der wissen will, wie es die anderen machen.
Um es vorweg zu sagen: Wir entnehmen dem Buche, daß in den USA trotz eines seit 1943 bestehenden Bundesgesetzes, das sich um die berufliche Eingliederung der geistig Behinderten kümmert, noch keineswegs überall neue Wege gegangen werden. Die Programme für die Vorschule, die Unterstufe, die Mittelstufe, Oberstufe und die Nachschulung sind in der Praxis kaum so miteinander koordiniert, wie es dem vorgelegten Entwurf der Verfasser entsprechen müßte. Unsere eigenen Erfahrungen mit unserem Bundessozialhilfegesetz wecken unser Verständnis für diese Situation, wissen wir doch, wie die Entwicklung von einzelnen Persönlichkeiten, örtlichen Gegebenheiten und auch von Zufällen abhängt. Gerade in dieser Lage aber brauchen wir Wegweiser und Konzeptionen.
Der Zielpunkt der Verfasser ist die soziale und berufliche Anpassung der geistig behinderten Kinder in ihrem späteren Leben. Damit sind die Aufgaben der Sonderschule umrissen, die sich auch nach der Schulentlassung, die in den USA meist mit 16 Jahren erfolgt, um ihre Schützlinge kümmern soll. Das bedingt, daß die Schule keinen aus den einzelnen Schulfächern verabsolutierten Lehrprogrammen nachgeht, sondern diese Programme im höchsten Maße individuell aus der Erkenntnis der Fähigkeiten und Begrenzungen des einz