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Zur Einführung dieser neuen Zeitschrift wird erwähnt, daß mindestens 8 Prozent sämtlicher Volksschüler „stark geistig oder körperlich behindert“ seien. Die allgemeinen Schulen können diesen Kindern nicht gerecht werden. Die Fragen, die durch diese Realität gestellt werden, verlangen immer aufs neue die
Erarbeitung der wissenschaftlichen Grundlagen der Heilpädagogik. Die Zeitschrift stellt sich dies zur Aufgabe, aber ebenfalls die wissenschaftliche Durchleuchtung der heilpädagogischen Erziehungs- und Unterrichtsarbeit mit dem Leitmotiv der sozialen und beruflichen Rehabilitation der Behinderten. Für diese Aufgabe stellt sich den Herausgebern ein großer Mitarbeiterstab zur Verfügung, der Gewähr leistet für eine weite und gründliche Erfassung der Problematik. Im ersten Heft sind es fünf Verfasser, die folgende Themata besprechen: Zur Methodologie der Heilpädagogik (v. Bracken), Der Progressive-Matrices-Test bei Volks- und Hilfsschulkindern (Klauer), Sozialpsychologische Untersuchungen an sprachbehinderten Kindern einer Kleinstadt (Binzen); von Premerstein bringt eine Bibliographie Max Kirmsses mit ausführlichem Bericht über seine Arbeiten. Die Zeitschrift bringt französische und englische Zusammenfassungen, Buchbesprechungen, eine Liste eingegangener Bücher sowie kleine Beiträge und Nachrichten im Gesamtumfang von rund 150 Seiten. Die Hefte erscheinen in zwangloser Folge.