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Nachdem die Verfn. einleitend in einem historischen Überblick auf die bekannten Wandlungen der Familie und ihrer Funktionen eingegangen ist, unterrichtet sie über die heutige institutionalisierte Elternerziehung in Westdeutschland und Westberlin. Diese spielt sich an Mütterberatungsstellen, Erziehungsberatungsstellen, schulpsychologischen Beratungsstellen und Eheberatungsstellen, Kindergärten und Müttererholungsheimen ab. Unabhängig davon bestehen 96 voll ausgebaute Mütterschulen, über deren Arbeit sich die Verfn. anhand von Fragebogen unterrichtete. Sie teilt die Ergebnisse einer Statistik über geographische Verteilung, Finanzierung, Lehrkräfte, Unterricht und Teilnehmerzahl mit. Der Hauptteil des Buches widmet sich dann der Tätigkeit der Elternschulen, die sich meist noch in patriarchalischer Form — Vortrag mit anschließender Diskussion — abspielt. Die Möglichkeiten einer analytischen Elterngruppentherapie werden wohl erwähnt, aber nicht klar gegen die rein informatorisch-erzieherische Elternschule abgegrenzt. Das Buch schließt mit Hinweisen auf ähnliche Bestrebungen im Ausland.