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In steter Reihenfolge erscheinen alljährlich die Berichte des Bremer Institutes für Jugendkunde und weisen auf die wertvolle Erziehungsarbeit dieser Beratungsstelle hin.
Aufgabenbereich und primäres Interessengebiet dieses Institutes liegen bei der Berufsfindung der Jugendlichen, worüber inzwischen wertvolle Erfahrungen gesammelt wurden.
Ein fester Stab von Mitarbeitern berichtet über Kindererziehung (B. und Th. Valentiner, Ehlers), über Probleme der kinderärztlichen Sprechstunde Noltenius) sowie Berufswahl und Berufsausbildung (Dombrowsky), während Börner wertvolle Erfahrungen aus der Arbeit der Mütterschule mitteilt.
Es muß begrüßt werden, daß abschließend ein Gast des Institutes, der Heilpädagoge Pietrowicz aus Münster, nachdrücklich für das Recht des schwachbegabten Kindes eintritt. Zu einem Zeitpunkt, an dem sich das „Euthanasieproblem“ infolge unvorhergesehener Zwischenfälle erneut unbewältigt der Konfrontation unserer Verantwortlichkeit entzogen hat, ist seine Mahnung um so beherzigenswerter, daß „die Höhe eines Kulturvolkes davon abhängt, wieweit man den Schwachen hilft“.