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Das Buch enthält, nach einem Vorwort von Grete L. Bibring und einer Einleitung des Herausgebers, insgesamt 21 Beiträge von 17 Autoren, teils Originalarbeiten, teils Nachdrucke. Es befaßt sich mit der ungemein aktuellen und wichtigen Aufgabe, die Kenntnisse der Psychoanalyse und der dynamischen Psychiatrie der Medizin am Krankenbette entsprechend nutzbar zu
machen. Die Autoren verwerten die Erfahrungen derartiger Bemühungen am Beth Israel Hospital in Boston, die von Ralph Kaufmann im Jahre 1933 begonnen und von Grete Bibring seit 1946 fortgesetzt wurden. Aus den vielen, durchwegs gediegenen, interessanten und zum Teil hervorragenden Artikeln können nur einige herausgehoben werden. Dazu gehören die klugen Ausführungen L. Bermans über „Counter-transferences and Attitudes of the Analyst in the Therapeutic Process“. (Nachdruck: „Psychiatry“ 12; .)
In zwei Aufsätzen, „Psychiatry and Social Work“ und „Psychiatric Principles in Casework“ (Nachdruck: Journal of Social Casework 28; resp. 30; ) unternimmt Grete Bibring den sehr bemerkenswerten Versuch, jede psychotherapeutische Tätigkeit auf das Zusammenwirken von fünf grundlegenden technischen Vorgangsweisen in verschiedenen Kombinationen zurückzuführen, nämlich: „suggestion“, „abreaction“, „manipulation“, „clarification“ und schließlich „interpretation“.
Dieser Gesichtspunkt wird von Edward Bibring in den Betrachtungen über „Psychoanalysis and the Dynamic Psychotherapies“ (Nachdruck: J. Am. Psa. Assoc. 2; ) fortgesetzt und vertieft. Die Suggestion als therapeutisches Prinzip bietet der Darstellung, die relativ geringsten Schwierigkeiten. Diese treten in den Beziehungen zwischen „Abreaktion“, d. h. emotioneller Entlastung bzw. Entladung und den kathartischen Vorgängen bereits mehr in den Vordergrund. Das schwierigste Feld liegt in der Vielfalt von Maßnahmen, die unter dem Begriff der „Manipulation“ bzw. der unmittelbaren Einflußnahmen zusammengefaßt werden, um so mehr, als sich eine mißverständliche negative Deutung des Ausd