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Die Verfasser dieses Lexikons haben sich die Aufgabe gestellt, den großen Wandel darzustellen, dem psychologische und psychoanalytische Begriffe ständig unterliegen. Ich glaube, daß ihnen die Lösung dieser Aufgabe wenigstens teilweise gelungen ist. Allerdings muß betont werden, daß kein Verfasser sich dadurch beliebt macht, daß er zwar Dutzenden von Mitarbeitern in der Einleitung Dankbarkeit und Anerkennung zollt, aber das in Amerika allgemein gebräuchliche „Psychiatric Dictionary“ (von Hinsie und Schatzky in mehreren Ausgaben während der letzten 30 Jahre herausgegeben) vollkommen unerwähnt läßt.
Das Buch enthält etwa dreihundert Beiträge. Einige davon sind mit Diagrammen und Zeichnungen illustriert, die dem Nachschlagenden leichter den Sinn eines Begriffes vermitteln sollen. Es enthält sogar einige Beiträge, die im „Psychiatric Dictionary“ nicht zu finden sind, wie z. B. die „Schulen der Psychologie“, eine vierseitige graphische Darstellung, die mehr für den Anfänger als den Fachmann von Wert ist. Andererseits weist das „Psychiatric Dictionary“ Beiträge auf, die in diesem Bande nicht enthalten sind: z. B. kurze biographische Vignetten, ob über Freud, Jaspers oder Meyer.
Da es aber bisher nur ein „Psychiatric Dictionary“ in Amerika gab, kann man, trotz aller Vorbehalte, den Verfassern nur dankbar sein, daß man nun zwei Lexika hat. Sollte man allerdings nach den Gepflogenheiten im Berufsleben der Psychologen oder im Alltagsleben urteilen, in dem der psychologische Jargon immer gängiger geworden ist, so müßten wir mindestens ein Dutzend Lexika haben!