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Der Autor berichtet über die Erfahrungen, die er in einer vierjährigen Tätigkeit im Mental Health Service der University of Kansas gewann. Er beginnt mit einer Milieuschilderung aus dem Universitätsbereich. Es wird dann auf die schwierige Situation der Studenten eingegangen, welche zwischen der Hinwendung zur Universität und zu den Eltern schwanken. Mehr als ein Zehntel der Studenten suchten die Hilfe des Psychiaters. Es werden weiter die verschiedenen abnormen Gruppenbildungen unter den Studenten beleuchtet, die als Versuch verstanden werden, mit inadäquaten Mitteln einem Überichdruck zu begegnen. Der Autor berichtet vor allem von seinem Bemühen, zu einem rationellen Weg der Prophylaxe zu gelangen. In einem besonderen Abschnitt versucht der Autor die Welt des Adoleszenten aufzuzeigen.
Aus den Untersuchungen ergab sich die Notwendigkeit einer frühzeitigen Behandlung. Vor einer zu frühen Ermunterung zur Behandlung wird jedoch gewarnt, um nicht den Eindruck persönlicher Schwäche, Abhängigkeit und hoffnungsloser Erkrankung zu vermitteln. Verschiedene Testmethoden werden bei den Untersuchungen herangezogen. Tabellarisch wird eine Übersicht über die Zusammensetzung der Patientenpopulation, die Streuung der Behandlungsform und die Dauer der Behandlung gegeben. Die meisten Studenten waren einer Psychotherapie gegenüber reserviert eingestellt. Hindernisse in der Behandlung waren: die häufigen Unterbrechungen durch Ferien, die milieubedingte Zukunftsbezogenheit, die Betonung auf die Wiederholung passiv erworbenen Wissens, die Tendenz zum kategorischen Urteilen und der Wert, der auf eine gute Fassadenhaltung gelegt wurde. Hauptsächlich wird eine Kurzzeit-Psychotherapie von einer bis zu 20 Stunden wegen des Zeit- und Ärztemangels angewendet. Der Autor fand, daß diese Kurzzeitbehandlung allen anderen nicht fachärztlichen Behandlungsversuchen überlegen war. An mehreren Beispielen werden Behandlungsverläufe aufgezeigt. Die wichtigste Aufgabe des Therapeuten sieht Whittington in