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Dieses englischsprachige Handbuch zum Farbpyramiden-Test dient einer doppelten Absicht: Einmal soil das bekannte, von Max Pfister konzipierte und von Robert Heiss und Hildegard Hiltmann ausgearbeitete Verfahren den
anglo-amerikanischen Psychologen zugänglich gemacht werden, ferner soll nachgewiesen werden, daß der FPT die Merkmale projektiver Techniken und objektiver Tests in sich vereint und nicht nur intuitiv-spekulativer Interpretation, sondern auch aktuarischer (auf der statistischen Wahrscheinlich-keitsrechnung begründeter) Auswertung zugänglich ist. Das Schwergewicht dieses Manuals ist dementsprechend — verglichen mit der ersten Veröffentlichung von Heiss und Hiltmann 1951 — beträchtlich in Richtung der methodenstrengen Prüfung und Nutzung verschoben. Diese Arbeit ist vorwiegend von der Gruppe von Schale in Nebraska geleistet und durch Aufbereitung der experimentellen Daten für Lochkarten-Computor-Behandlung zu beachtlichem Umfang und Niveau gebracht worden.
Das Manual ist in vier Kapiteln aufgebaut. Das erste behandelt die Ansätze zur psychologischen Erfassung der Farbe und ihrer Verwendung für psychodiagnostische Zwecke; Kapitel zwei gibt die Darstellung des Materials und zeigt die Durchführung und quantitative Signierung des Farbpyramiden-Tests. Im dritten Kapitel werden die Methoden und Ergebnisse der statistischen Prüfungen des Verfahrens auf Zuverlässigkeit, interne Konsistenz und Validität dargestellt; das vierte Kapitel führt in die Interpretation ein. Im Anhang, der fast die Hälfte des Buches ausmacht, sind die Normdaten und die prädikativen Gleichungen zur Anwendung des FPT in der aktuarischen Persönlichkeitsbeschreibung aufgeführt.
Das Fehlen einer individuellen Falldarstellung mag insofern berechtigt sein, als gerade diese Form der Testentwicklung jegliche „klinische“ Darstellung zugunsten der statistischen Behandlung zurückstellt, es bleibt beim klinisch Interessierten dennoch eine leichte Frustration zurück.
Im ganzen läßt das Manual erkennen, daß