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Es handelt sich um den Nachdruck eines erstmals 1929 erschienenen Werkes, das den Anspruch erheben kann, für die Entwicklung einer physiologischen Betrachtung psychologischer Phänomene von Bedeutung zu sein. Der Autor berichtet über Versuche mit Ratten. Es wurde untersucht, inwieweit die Zerstörung verschieden großer und verschieden gelagerter Hirnareale die Lernfähigkeit in Labyrinthversuchen herabsetzt. Dabei wurde gefunden, daß die Lernfähigkeit mit der Größe des zerstörten Areals abnimmt, daß sie aber nicht von einer Lokalisation in bestimmten Hirnarealen abhängt. So wurde aus diesen Beobachtungen der Schluß gezogen, daß Lernen und das Aneignen von Gewohnheiten nicht an lokalisierte, strukturelle Änderungen des Gehirngewebes gebunden ist. Ein Überblick über die damalige Literatur legte die Vermutung nahe, daß die Verhältnisse bei anderen Säugetieren und die beim Menschen den an Ratten erhobenen Befunden entsprechen.