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Von den Werken Teilhard de Chardins liegen in deutscher Sprache bisher vor „Der Mensch im Kosmos“, „Die Entstehung des Menschen“, „Der göttliche Bereich“, „Die Zukunft des Menschen“, „Lobgesang des Alls“ und das hier vorliegende Buch „Das Auftreten des Menschen“. Es sind darin die palaeanthro-pologischen Publikationen — z. T. mit unveröffentlichten Zusätzen — der Jahre 1913-1954 gesammelt. Von den 17 Aufsätzen geht nur der letzte, „Die Besonderheiten der menschlichen Art“, spekulativ über die naturwissenschaftlich-anthropologische Theorienbildung hinaus. In der behutsamen Art des Umganges mit den Fakten und Fragen hebt er sich wohltuend von anderen Versuchen, mit Überschreitung der Grenzen zwischen Wissenschaften und Denksystemen eine Deutung menschlicher Entwicklung zu geben, ab.
Alle andern hier zusammengestellten Veröffentlichungen zeigen Teilhard de Chardin als naturwissenschaftlich denkenden Anthropologen. Sie geben einen interessanten Einblick in die Geschichte der Palaeanthropologie der letzten Jahre, der Zeit der Entdeckung der Funde von Peking und der Australo-pithecinen in Afrika. Der Verfasser hat selber jahrelang an den Ausgrabungen von Chou-Kou-Tien bei Peking teilgenommen. Die Schilderung dieser Arbeiten ist besonders eindrucksvoll. Die Sprache Teilhard de Chardins, die umfassende Art der Diskussion über die jeweils neuen Funde und Deutungen machen aber die Lektüre aller Aufsätze nicht nur für den Fachmann, sondern für jeden, der Interesse an der Erforschung der Stammesgeschichte des Menschen hat, zu einem Vergnügen.