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Der Autor des vorliegenden Buches ist bereits durch mehrere populärwissenschaftliche Werke, die Anerkennung gefunden haben, bekannt geworden; in ihnen wird vorwiegend die Geschichte von Wissenschaftsgebieten behandelt. Auch das „Liebesleben in der Tierwelt“ beginnt mit drei Kapiteln (Der Baum der Erkenntnis, Die Legende von der Urzeugung, Ei und Samen) einer kurzen Geschichte von zahlreichen Vorstellungen im Zusammenhang mit Fortpflanzung und tierischer Entwicklung. Die übrigen fünf Kapitel behandeln die Wirbellosen (Arthropoden gesondert), die Fische und Amphibien, die Vögel und die Säugetiere. Ein Personen- und ein Sachregister sowie eine kurze Literaturliste beschließen das Ganze.
Es ist schwer, den Inhalt des Werkes nach den dargestellten Fakten und Problemen zu charakterisieren. Da der Bogen von Empedokles bis Kinsey und von den Spekulationen über das Herkommen von Adams Bandwürmern bis zur Untersuchung über die außerehelichen sexuellen Bindungen bei den Arapesh gespannt ist, muß es verständlich erscheinen, daß selbst auf 360 Seiten eine fundierte Behandlung einzelner interessanter oder bedeutungsvoller Problemkreise nicht möglich war. Eine