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„Das vorliegende Buch enthält eine Ernte von Träumen deutscher Dichter, wobei absichtlich kein Unterschied gemacht wurde zwischen echten und erdichteten Träumen, von Träumen, die sich innerhalb von Dichtungen und solchen, die sich in privaten Aufzeichnungen der Dichter (meist in Briefen und Tagebüchern) finden.“ Martin Kiessig hat in „jahrelanger Liebe“ zu diesem Gegenstand sich Material zusammengetragen, aus dem er dann eine Auswahl traf und seine Sammlung zusammenstellte. Der erste größere Teil des Buches (etwa 270 Seiten) enthält über 200 Dichterträume, im zweiten Teil (etwa 20 Seiten) sind Äußerungen der Dichter über den Traum und das Träumen zusammengestellt.
Es ist Kiessig zu danken, daß er uns eine anregende Materialsammlung bereitstellt, die der eine aus Freude am Gegenstand, der andere aus fachlichem Interesse gerne zur Hand nehmen wird. Während im Hauptteil des Buches auf verbindenden Text und Interpretationen verzichtet wird, macht der Herausgeber