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Das klinische Material, auf das sich diese Darstellung stützt, stammt von Patienten, die im Laufe einer psychoanalytischen Therapie unerwartete Schwierigkeiten entwickelten. Einige dieser Patienten hatten bereits eine oder mehrere Analysen bei anderen Analytikern hinter sich, andere waren Patienten aus meiner eigenen Praxis, die mich wieder aufsuchten, um ihre Behandlung fortzusetzen. Unter ihnen gab es Kranke, die unfähig waren, über die Einleitungsphase einer Analyse hinauszukommen. Sogar nach einigen Jahren der Behandlung waren sie noch nicht wirklich „in der Analyse“. Andere schienen ewige Patienten zu sein. Es bestand eine auffällige Diskrepanz zwischen der Fülle an Einsicht und der Armut an Änderung. Die klinischen Syndrome, die diese Fälle zeigten, waren in diagnostischer Hinsicht, in den Ich-Funktionen oder der Dynamik der Persönlichkeit heterogen. Der Schlüssel zum Verständnis der wesentlichen Pathologie und des therapeutischen Stillstandes lag im Unvermögen der Patienten, ein verläßliches Arbeitsbündnis mit dem Analytiker einzugehen. In allen diesen Fällen waren die Kranken entweder nicht in der Lage, ein dauerhaftes Arbeitsbündnis zum Analytiker herzustellen oder es aufrechtzuerhalten, während der Analytiker diese Tatsache außer acht ließ und stattdessen die Analyse anderer Übertragungserscheinungen verfolgte. Dieser technische Fehler war selbst bei Psychoanalytikern mit langer klinischer Erfahrung zu beobachten, und ich entdeckte ihn auch bei mir, als ich die Analyse von Patienten wieder aufnahm, die ich schon früher behandelt hatte.
Bei der Arbeit mit diesen scheinbar nicht-analysierbaren oder „ewigen“ Patienten gewann ich den Eindruck, daß es wichtig sei, die Reaktionen des Patienten gegenüber dem Analytiker in zwei verschiedenen Kategorien einzuteilen: in die Übertragungsneurose und das Arbeitsbündnis. Allerdings ist diese Klassifizierung weder vollständig noch genau, sie kann aber dazu beitragen, daß zwei grundsätzlich verschiedenen Übertragungsersche