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In dem Band sind Vorträge und Diskussionsbemerkungen des „Ersten Symposions der Psychosomatischen Medizin“ zusammengefaßt, das am 11. Januar 1964 in der Privatklinik für psychosomatische Krankheiten (Ärztlicher Leiter: Dr. H. G. Preuss), Ebenhausen/Isartal, stattfand. Ziel des Symposions „war ein erster
Versuch, Auffassungen und Absichten sowie Urteile und kritische Erwägungen zu dem Thema der klinischen Psychotherapie sowohl aus der Sicht der Praxis als auch der Klinik zu gewinnen und zusammenzustellen, um den verschiedensten Aspekten dieser Behandlungsform, dem wesentlichsten Instrument in der Therapie psychosomatischer Leiden, Rechnung zu tragen“ (H. G. Preuss). Das Buch ist in fünf Abschnitte gegliedert.
Im ersten Abschnitt („Die psychosomatische Medizin“) gibt Preuss „dem mit der Materie nur flüchtig vertrauten Leser einen Einblick in die Grundproblematik der psychosomatischen Medizin“. Der zweite Abschnitt ist der „psychosomatischen Klinik“ gewidmet. F. Riemann gibt „Erwartungen des freipraktizierenden Psychotherapeuten an eine Klinik“ wieder (Diskussionsbeitrag durch H. Stierlin). H. Enke versucht „Möglichkeiten und Grenzen einer psychosomatischen Klinik“ aufzuzeigen (Diskussionsbeitrag durch S. Elhardt). Enke geht aus von eigenen Erfahrungen an der psychosomatischen Abteilung der Medizinischen Universitäts-Klinik Freiburg (24 Betten, vier bis fünf Ärzte, zwei klinische Psychologen, eine Gestaltungstherapeutin; von November 1957 bis 11. Januar 1964 insgesamt 994 stationäre Behandlungen). Hervorgehoben werden die „ambulante Psychotherapie bei stationären Patienten“ (d. h. auf internistischen Stationen) und die „stationäre Psychotherapie bei stationären Patienten“ (d. h. auf psychotherapeutischen Stationen). „Kernstück der Psychotherapie“ in der psychosomatischen Klinik sei die analytische Arbeit. In der bipolaren klinischen Gruppenpsychotherapie wird „der Schlüssel für die Einführung des psychoanalytischen Grundanliegens in die klinische Arbeit“ gesehen.
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