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Dieser Sammelband vereinigt 25 Einzelbeiträge von überwiegend schon durch zahlreiche einschlägige Publikationen bekanntgewordenen Autoren. Selbst die Hervorhebung nur des Wesentlichen ist im Rahmen einer Besprechung nicht leistbar. Die hier zusammengefaßt im Druck vorgelegten, in sich schon sehr konzisen, auf sehr gründlichen theoretischen, experimentellen und klinischen Untersuchungen aufbauenden Vorträge bezeugen, daß die psychiatrische Pharmakotherapie den Rang eines vor allem praktisch wichtigen, wenn auch keineswegs noch ganz erforschten Spezialgebietes beanspruchen kann. Dabei ist es, wie von Kranz einleitend betont, eine wesentliche Aspektbereicherung dieses Gebietes, die Fragen der (erwünschten oder unerwünschten) Begleitwirkungen und der Mißerfolge bei der Anwendung der Encephalo-Pharmaka in den Mittelpunkt kritischer Besinnung zu stellen. Schon die stattliche Zahl der mitwirkenden Autoren bürgt dafür, daß die angesprochenen, überwiegend sehr schwierigen und in sich verketteten Probleme nicht einseitig gesehen werden. Wer den gebotenen Stoff aufmerksam studiert, wird die somatische Forschungsrichtung in der Psychiatrie der analytischpsychodynamischen oder anthropologisch-phänomenologischen gleichachten müssen, ihr angesichts der vielfach sonst gar nicht lösbaren Aufgaben in der Praxis psychiatrischer Therapie gerechterweise den größeren Nutzen zuerkennen. Viele der einzeln nicht referierbaren Beiträge machen deutlich, daß über Nützlichkeitserwägungen hinaus in der theoretischen Aufarbeitung etwa der psychischen Begleitwirkungen encephalotroper Pharmaka fruchtbare Ansätze einer durchaus legitimen psychosomatischen Forschung gegeben sind.
Die Probleme und, was wohl noch größere Aufmerksamkeit verdient, die Gefahren psychiatrischer Pharmakotherapie sind zweifellos vom Standort des klinikfremden Pharmakologen nicht mehr zu überschauen. Neben das Experiment treten klinische Empirie und großangelegte klinisch-statistische Erhebungen (hier beispielsweise in der Mit