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Nach einem kurzen anthropologischen Exkurs über das Wesen der Angst und ihre Rolle im menschlichen Dasein sucht der Verf. den Begriff des ängstlichen Kindes von der normalen Angst als einer allgemeinen menschlichen Befindlichkeit abzugrenzen. Unter der Entwicklung von Angst werden bestimmte Charaktereigenschaften und Eigenarten des Kindes, aber auch Verhaltensweisen der Erwachsenen gegenüber dem Kinde geprägt. In einem Prozeß von Wechselwirkungen entsteht und unterhält das Familienmilieu eine Grundstimmung der Ängstlichkeit.
Die Untersuchung erfaßte ängstliche Großstadtkinder und deren Familiensituation. Es wurden bei einer Umfrage an 190 Lehrer von 31 Lehrkräften