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Der Autor gibt dem Erzieher in Schule, Gruppe und Heim zahlreiche Ratschläge, wie Jugendliche von einem zu extensiven und Wunschträume befriedigenden Massenmedien-Konsum abzubringen und zu einer aktiven Verarbeitung anzuleiten seien (u. a. durch Vergleiche und Montagetechniken). Er hofft beispielsweise, den Schlager weitgehend seiner Faszination zu berauben, wenn er ihn gemeinsam mit den Jugendlichen in seine „Elemente“ (!) zerlegt. Beers Methoden bewegen sich im Rahmen dessen, was schon in zahllosen pädagogischen Schriften vorgeschlagen worden ist. Ob die von ihm implizit vorgenommenen Wertungen den Jugendlichen bei der Ablösung, Selbstfindung, Partnerwahl und Realitätsbewältigung zu helfen vermögen, dürfte sehr fraglich sein: So wird etwa ein Jüngling gelobt, der über Fischer-Dieskau äußert, er sei „der größte Sänger aller Zeiten … weil seine Stimme und sein Können mit der Musik, die er vorträgt, übereinstimmen“. Ein Mädchen hingegen wird abgelehnt, das sich einen Song von Elvis Presley mit der Begründung wünscht: „Weil er so gut aussieht und so etwas Gewisses in seiner Stimme hat. Seine tierischen Laute faszinieren mich immer wieder.“ — Jedoch wird Beer an den Phänomenen, die er ablehnt, in unserer