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Aus dem großen Gebiet der „Heilpädagogik“ greift der Autor die pädagogischen Probleme heraus, die sich in der Arbeit mit Kindern ergeben, bei denen die üblichen Erziehungsmittel nicht ausreichen. Im ersten Teil des Buches wird an einfachen Beispielen die Besonderheit der pädagogischen Aufgabenstellung bei schwererziehbaren, geistesschwachen, hirngeschädigten, mindersinnigen und körperlich gebrechlichen Kinder dargestellt. Der zweite Teil ist grundsätzlichen Fragen gewidmet. Von der heilpädagogischen Praxis ausgehend, stellt der Autor drei Grundregeln auf, die von allen beachtet werden sollten, die sich um die Erziehung entwicklungsgehemmter Kinder bemühen. Die erste Regel lautet, daß „der erzieherischen Behandlung die Erfassung der Persönlichkeit vorangehen“ muß. Das bedeutet mit anderen Worten, daß man das Kind erst einmal verstehen muß, bevor erzieherische Maßnahmen überlegt werden können. In einem zweiten Kapitel werden die Möglichkeiten und Notwendigkeiten des erzieherischen Aufbaus abgehandelt. Bei der Erörterung dieser Fragen wird als zweite Grundregel herausgestellt, daß man nicht gegen den Fehler angehen, sondern für das Fehlende eintreten