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Chirurgen, Internisten und Psychiater der Universitäten Hamburg und Marburg bringen anregende Diskussionsbeiträge aus der Sicht ihrer Fachgebiete zum Rahmenthema, in denen sie insbesondere den psychosomatischen Feldwechsel aufzeigen. F. J. M. Winzenrieds einführendes Referat untersucht die Tragfähigkeit des Begriffes „psychosomatische Medizin“. Mit der Übernahme der psychoanalytischen Methoden für die Erforschung psychosomatischer Krankheitsbilder habe sich, wie der Autor meint, „das Dilemma, den Dualismus zwischen Seele und Körper zu überwinden, in weite Bereiche der Medizin übertragen“. Der Anspruch, „psychologisch zu erklären und physiologisch zu stützen“, müsse sich so lange als zu hoch erweisen, bis Erklären bescheidener und treffender durch Klären ersetzt sei.