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Das Buch enthält siebzehn Abhandlungen aus dem Gebiete der psychosomatischen Medizin. M. Balint schrieb die Einleitung, Thomae und Turquet eine abschließende
Kritik der anderen Arbeiten. Die erste Abhandlung kommt aus Rochester (New York), wo G. Engel eine ungewöhnlich enge Verbindung zwischen interner Medizin und Psychiatrie hergestellt hat. Engel ist Professor in beiden Gebieten. Ross und Levine berichten über die Ausbildung in der psychosomatischen Medizin in Cincinnati. Psychosomatische Medizin sei nicht als ein Spezialfach zu betrachten, sondern als eine ärztliche Einstellung, die den Wert psychotherapeutischer Methoden in der Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten anerkennt. Diese Einstellung betont die Multiplizität aetiologischer Faktoren. In Cincinnati besteht eine psychosomatische Abteilung, die gemeinsam von Internisten und Psychiatern geleitet wird. Hinkle (New York) bespricht ökologische und soziologische Faktoren. Felix Deutsch, einer der Pioniere der psychosomatischen Medizin, definiert sie als „das systematische Studium und die Behandlung von organischen Prozessen, die mit Gefühlsvorgängen verbunden sind“. Seine Konzeption des Konversionsmechanismus war weiter als die Freudsche, da sie organische Krankheiten einschloß. E. Meyer berichtet über psychologische Beobachtungen auf einer medizinischen Abteilung. Steiger und Hoffmann legen drei Grundprinzipien der umfassenden Medizin dar: Interesse am Menschen, keine Hierarchie in der Krankheitsbewertung und Selbstbewußtheit des Arztes. Wittkower (Montreal) diskutiert psychosomatische Ausbildung und Forschung. Groen (Jerusalem) tritt dafür ein, daß jeder Spezialist die psychosomatischen Aspekte auf einem Gebiete lehren soll. I kemi aus Japan bespricht die sozialen und kulturellen Probleme. D. Leigh (London) lehrt eine praktische, zielgerichtete, analytisch orientierte Psychotherapie. Stokvis, ein Eklektiker, beschreibt das Programm des psychiatrischen Ausbildungszentrums in Leyden. Chertok und Michel-Wo