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In dieser Darstellung wird versucht, einige theoretische und technische Aspekte der Kinderanalyse zu klären, und zwar durch Korrelation von Behandlungsverlauf, Struktur der Neurose und der verwendeten Technik bei einem phobischen Kind, das drei Jahre lang in Analyse war. Dieser Fall wurde zur Darstellung ausgewählt,
wegen der Diskrepanz zwischen der klinischen Einfachheit des Symptoms und der dahinterstehenden komplizierten Ich-Struktur;
wegen der ungewöhnlichen Klarheit, mit der der Patient die wechselnden Konfigurationen seiner libidinösen Bedürfnisse hervortreten ließ;
wegen der Versuche des Patienten, vorübergehende Lösungen zu finden, seines Schwankens zwischen Perversionen, alten Symptomen und neuer Symptombildung;
weil die Wechsel vollen Schicksale und die schließliche Stabilisierung von Charakterzügen klar verfolgt werden konnten, und endlich
wegen der seltenen Gelegenheit, während der Behandlung zu sehen, wie ein Kind zunächst mit pathologischen Mitteln den Kampf mit der Realität führt und sich mit ihr schließlich in einer relativ konfliktfreien Weise auseinandersetzen kann.