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In einem der letzten Jahre hatte die Hanna-Perkins-Schule den tragischen Tod zweier Mütter zu verzeichnen: der Mutter eines vierjährigen Mädchens aus der Nursery-Schule im Januar und der Mutter eines sechsjährigen Jungen aus dem Kindergarten im Juni.
Das Verhalten der Kinder auf diese Todesfälle ist von drei verschiedenen Blickwinkeln her untersucht und in Berichten niedergelegt worden. Im ersten Bericht schildert Marion Barnes ihre Arbeit mit den Angehörigen des kleinen Mädchens und beschreibt die Reaktionen sowohl der Vierjährigen als auch ihrer zweieinhalbjährigen Schwester. In der zweiten Arbeit hat Marjorie McDonald die Beobachtungen der Lehrer und Therapeuten ausgewertet und über die Reaktionen der dreizehn anderen Kinder der Nursery-Schule berichtet. Im dritten Bericht beschreibe ich das Verhalten des kleinen Jungen während seiner Analyse. Er hatte vier Monate vor dem Tod seiner Mutter mit der Analyse begonnen.
Als Einleitung zu diesen Arbeiten möchte ich einige theoretische Gedanken über den Tod und das kleine Kind vorausschicken.
1937 wies Helene Deutsch darauf hin, wie wichtig es sei, daß „Trauern als Reaktion auf den realen Verlust eines geliebten Menschen bis zum Ende durchgestanden werden muß“. Sie beschrieb einige unglückliche Entwicklungsschicksale erwachsener Analysanden, die nicht in der Lage waren, eine Trauerarbeit zu Ende zu bringen. Obwohl die Beobachtung von Helene Deutsch fast uneingeschränkt Anerkennung fand, besteht nur wenig Übereinstimmung in den entscheidenden Fragen, in welchem Alter ein Kind zur Trauer fähig ist, und welche Faktoren für die offensichtliche Schwierigkeit des Kindes zu trauern verantwortlich sind.
Anna Freud hat 1960 in ihrer Diskussion der Arbeit von Bowlby den Weg