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Es sollen hier nur gewisse Übertragungsschwierigkeiten betrachtet werden, die überall gegen Ende der analytischen Behandlung entstehen; nicht also die Schwierigkeiten, die aus den Parallelprozessen der Gegenübertragung sich ergeben. Diese bilden natürlich noch Komplikationen für die ersteren. Aber ihre Erörterung würde zu ganz anderen technischen und theoretischen Problemen führen, die bei anderer Gelegenheit untersucht werden sollen.
Der technische Begriff der „Übertragung“, wie er in der Psychoanalyse gebraucht wird, meint einen Prozeß, der nicht auf die psychoanalytische Behandlung beschränkt, sondern eine allgemeine Erscheinung ist. Er ist aber nur in der Analyse studiert worden und war in seiner Bedeutung in allen prä-analytischen Psychologien weitgehend unerkannt geblieben. Die Übertragung ist der Vorgang, durch welchen unsere alltäglichen mitmenschlichen Beziehungen und unsere gegenseitigen Gefühle und Absichten zu einer Mischung aus verschiedenen Bestandteilen werden, wovon einige sich realistisch auf das unmittelbar vor uns befindliche Objekt unserer Aufmerksamkeit beziehen, andere aber von Gestalten aus der Vergangenheit herübergenommen und in die gegenwärtige Beziehung hineinverpflanzt oder „übertragen“ wurden. Ein Großteil dieser Übertragung ist bewußt: Der gegenwärtige „Hans“ erinnert uns an den früheren „Franz“. Eine subtilere Übertragung entsteht dadurch, daß unwissentlich (d. h. vorbewußt und / oder unbewußt) die Qualität gewisser Beziehungen aus der Vergangenheit in wichtige aktuelle Begegnungen übernommen werden. Wenn dabei unbewußte Verbindungsglieder eine dominante Rolle spielen, wird es fast vom Zufall abhängen, ob diese „Übertragung“ dem „gegenwärtigen Objekt angemessen ist oder nicht. Trotzdem pflegen solche übernommenen Haltungen, wie alle unbewußt determinierten Prozesse, merkwürdig starr, unveränderbar, unersättlich, sich wiederholend und lernunfähig zu sein. Dementsprechend wird auch dem Zielobjekt dieses Vorganges eine realitätsf