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Die folgende Arbeit ist ein Teil einer größeren Untersuchung psychischer Strukturen und Funktionen aus der Sicht der psychoanalytischen Theorie. Obwohl sie sich in der vorliegenden Form hauptsächlich mit Fixierung und Regression beschäftigt, bezieht sie sich auch auf eine Anzahl verwandter Probleme, die unseres Erachtens für die psychoanalytische Theorie ungemein wichtig sind. So ist es z. B. für die Aufgabe bedeutsam, die beiden Auffassungen in Einklang zu bringen, daß das Unbewußte unaufhörlich in der Gegenwart wirkt, Abkömmlinge frühkindlicher Impulse ständig ihren Ausdruck im Jetzt und Hier finden, daß aber andererseits die Vergangenheit nur regressiv unter den Bedingungen einer inneren Spannung oder einer Belastung wiederbelebt wird.
Seit jeher galt die Annahme, daß die Vergangenheit in der Gegenwart fortwirkt, als ein Tragpfeiler unseres psychoanalytischen Denkens. Unter Betonung des genetischen Gesichtspunktes und durch genetische Rekonstruktionen in der Analyse kam Freud über das Material aus Erwachsenen-Fällen dazu, eine Folge charakteristischer Entwicklungsphasen zu postulieren, von denen jede die nächstfolgende mitprägt. Die Phasen sind in Begriffen beschrieben und definiert worden, die von genetischen Rekonstruktionen abgeleitet sind; ihre Existenz wurde durch die Beobachtungen von Kinderanalytikern und von Untersuchern, die sich der psychoanalytischen Kinderbeobachtung gewidmet haben — unter denen in erster Linie René Spitz zu nennen ist —, immer wieder bestätigt und detaillierter dargestellt. Diese Beobachtungen gestatteten uns einen wachsenden Einblick in die Vielgestaltigkeit der Entwicklung, zusammen mit der Einführung solcher Konzepte in die psychoanalytische Theorie wie das der konfliktfreien Ich-Sphäre, der primären und sekundären Autonomie (Hartmann, 1939), der Neutralisierung