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Dieses Buch erscheint als der 13. Band in der auch in Deutschland bekannt gewordenen Reihe „Mind and Medicine Monographs“, herausgegeben von Michael Balint.
In einem Zeitraum von 14 Jahren ( bis ) nahmen 223 praktische Ärzte an einem Ausbildungsprogramm teil, das sich zur Aufgabe gestellt hat, „bei den Ärzten eine Wahrnehmungsfähigkeit für die emotionellen Probleme ihrer Patienten zu entwickeln, sie zu befähigen, diese Probleme klarer und in ihrer tieferen Bedeutung zu verstehen und ihnen zur Ausbildung technischer Fertigkeiten zu verhelfen, um ihr neugewonnenes Verständnis für psychotherapeutische Aktionen verfügbar zu machen“ (S. 33).
Dieser von dem Psychoanalytiker M. Balint sorgfältig angelegte Versuch, die praktische Medizin zu psychologisieren, ist in der übrigen Welt nicht unbeachtet geblieben. Seine ersten Erfahrungen, die in einer Reihe von Büchern niedergelegt wurden, sind zum Teil ins Deutsche übersetzt worden. Von ihnen angeregt, hat auch das Sigmund-Freud-Institut in Frankfurt a. M. die Arbeit mit Ärztegruppen aufgenommen.
Das vorliegende Buch enthält eine ungewöhnlich ernsthafte und kritische Überprüfung der Leistungsfähigkeit dieses Programms, der Lehrbefähigung seiner Träger und des psychologischen Lernpotentials der Ärzte, die sich an dieser Ausbildung beteiligt haben. Die durchdachte und methodisch einwandfreie Reflexion über das selbstgeschaffene Programm ist vorbildlich und prägt in dieser Form einen neuen Stil, der alle, die mit Ausbildung und Fortbildung zu tun haben, zum Nachdenken anregen sollte. Neben M. Balint haben die engeren Mitarbeiter, seine Frau E. Balint, R. Gosling und P. Hildebrand ihren Anteil an dieser gemeinsamen Arbeit in einzelnen Kapiteln niedergeschrieben. Leider ist es nicht möglich, die Überlegungen, Hypothesen und statistischen Aufschlüsselungen im einzelnen wiederzugeben. Besonders interessant sind die Ergebnisse und die einmalige Gelegenheit, das ganze Londoner Programm in seiner Entwicklung und Strukturierung detaillie