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Es handelt sich um Berichte über die zweite und dritte Jahresversammlung1 der
Bostoner Vereinigung für gerontologische Psychiatrie. Die Leitthemen lauteten „Grief, Loss and the Aging Process“ sowie „Emotional Disorders in the Aging Process“ . Den Referaten folgen anregende Diskussionsvoten. Angefügt ist ferner ein sehr instruktiver referierender Überblick der psychiatrischen Literatur von 1950 bis 1960 zum Thema „Alternsprozeß“; als Verfasser fungiert R. E. Moss (Boston).
Beherrschender Verhandlungsgegenstand im Verlauf beider Symposien waren die Themen „Depression“, „Objektverlust“ und „Trauerarbeit“. Als wissenschaftlicher Ausgangspunkt diente durchgehend die Depressionstheorie von Edward Bibring, welche dieser zu Beginn der fünfziger Jahre unter dem Stichwort „Basic Ego Mechanism“ am Psychoanalytischen Institut in Boston entwickelte.
Zum ersten Leitthema ist, neben St. H. Cath, Boston („Some Dynamics of Middle and Later Years: A Study in Depletion and Restitution“) sowie E. R. Zetzel, Boston („Dynamics of the Metapsychology of the Aging Process“), vor allem E. W. Busse, Durham, anzuführen, der beachtenswerte Empfehlungen zum Thema „Research on Aging“ gibt. J. E. Birren, Bethesda, führte bei 47 gesunden älteren Männern (Durchschnittsalter 72 Jahre) korrelativ orientierte internistische, sozialpsychologische, psychiatrische und testpsychologische Erhebungen durch. Er fand ausgeprägte Korrelationen zur Variable „Environmental Loss“, die als methodische Grundlage für weitere Untersuchungen dienen können.
Im Rahmen des zweiten Leitthemas exemplifiziert N. E. Zinzberg, Boston („Special Problems of Gerontologic Psychiatry“) anhand eines Falles die Bedeutung der gerontologischen Psychiatrie als Sonderfach, das dringend verbindlicher therapeutischer Prinzipien bedürfe. M. Gitelson, Chicago, diskutiert, ebenfalls anhand eines kasuistischen Beispieles, Übertragungsprobleme bei älteren M