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Die im Jahre 1961 erschienene amerikanische Ausgabe des vorliegenden Buches ist in der Psyche bereits besprochen worden (Band XVI, , S. 868/69). Die vom Verfasser selbst bearbeitete und erweiterte deutsche Ausgabe sei hier nochmals zur Diskussion gestellt, weil das Thema überaus wichtig ist—vor allem aber deshalb, weil diese Forschungen wertvolles Material und wesentliche bibliographische Quellen enthalten. Leider sind die Ergebnisse verallgemeinert und durch allzu populäre Formulierungen entwertet worden.
Niemand bezweifelt, daß die Stellung eines Menschen in der Geschwisterreihe, daß Geschlecht und Altersabstände der Geschwister von größter Bedeutung für den Lebensweg sind; jede psychologische Anamnese sucht deshalb die sogenannte Nestsituation gerade in dieser Beziehung zu ergründen. Daß aber dadurch die Gesetzmäßigkeit der Lebenskonflikte bestimmt werde, erscheint abwegig. Und es erinnert an Horoskop-Voraussagen, wenn aus der Familienkonstellation von zwei Liebespartnern bereits eine Prognose für die Ehe gestellt wird. So heißt es—um hier nur ein Beispiel zu nennen—hinsichtlich des jüngsten Bruders von Schwestern: „Er wird kein sehr guter Vater, aber seine Frau, sofern sie die älteste Schwester von