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Jüngst wies M. Balint darauf hin, daß die Psychoanalytiker bisher zweimal aufgerufen waren, für die Anwendung und Ausbildung psychotherapeutischer Methoden außerhalb desjenigen Feldes, das Ursprungsort und erstes Anwendungsgebiet ihrer Methode war, der Neurosen und Psychosen, die Verantwortung zu übernehmen, nämlich für die Technik der Kinderpsychotherapie und die der Gruppenpsychotherapie (M. Balint, Psycho-analysis and Medical Practice, Int. J. Psychoanal. 1966, 47, 54). Während die Psychoanalytiker dieser Aufgabe im ersten Fall uneingeschränkt zustimmten, verhielten sie sich im zweiten zunächst unentschlossen, ja schließlich vorwiegend ablehnend. Gegenwärtig stehen die Psychoanalytiker vor der Frage, ob sie Methoden für die psychotherapeutische Technik in der allgemeinen ärztlichen Praxis zu entwickeln bereit sind. Noch ist hierüber keine Entscheidung gefallen, wenngleich einige Analytiker, allen voran Michael Balint selbst, seit nahezu zwei Jahrzehnten auf diesem Wege tätig sind. Wer immer über diese Forschungsarbeit sich ein Urteil bilden möchte, muß die entsprechenden Publikationen studieren.
Neben Balints eigenen Veröffentlichungen und denen seiner engeren Mitarbeiter gehört dazu hinfort das schmale Bändchen R. S. Grecos, eines praktischen Arztes aus Weirton, einer Kleinstadt von rund 30 000 Einwohnern in Westvirginia, USA. Der Verfasser, der seine psychotherapeutische Schulung (Seminare und Vorlesungen) ganz vorwiegend in der psychiatrischen Abteilung der Staunton Clinic in Pittsburgh (Chairman: Dr. H. W. Brosin, Director: Dr. R. A. Pittenger, letzterer hat den Autor bei der Abfassung des Buches unterstützt und beraten), die ihrerseits eng mit M. Balint zusammenarbeitet, erhielt, gibt uns sowohl über das psychotherapeutische Ausbildungs-Programm eine genaue Schilderung wie auch über die Art seiner psychotherapeutischen Technik. Er tut das mit einer Frische und Unmittelbarkeit, die die Lektüre zum Vergnügen machen. Seine Fälle teilt er in Anlehnung an Balint i