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Im folgenden sollen einige Punkte in der Geschichte des „Rattenmannes“, vor allem das klinische Material, neu untersucht werden, und zwar im Rahmen des weiteren Begriffes der Analität, für den in Freuds Schriften selbst die Grundlage und der Ausgangspunkt gegeben ist. Ich glaube, daß ein tieferes Verständnis dieses Begriffes uns erlauben würde, uns von den verschiedenen Aspekten der Zwangsneurose ein zusammenhängenderes Bild zu machen.
Es soll zunächst noch einmal das klinische Material betrachtet werden, von dem Freuds Patient glaubte, daß es den auslösenden Faktor seiner Krankheit gebildet habe: „Ich sehe hierin den Beginn meiner Krankheit. Es gab Personen, Mädchen, die mir sehr gefielen, und die ich mir dringendst nackt zu sehen wünschte. Ich hatte aber bei diesen Wünschen ein unheimliches Gefühl, als müßte etwas geschehen, wenn ich das dächte, und ich müßte allerlei tun, um es zu verhüten.“1 Damit stellt der „Rattenmann“ einen direkten Bezug zwischen seinem Voyeurismus und seinem spezifischen pathogenen Konflikt her. Wir werden ihm, wenn wir den voyeuristischen Impuls betrachten, und zwar als aggressive Introjektion, in diesem Punkt zustimmen. Wie Michel Fain ausführte2, kann man den Voyeurismus auf einem bestimmten Niveau als eine motorische Aktivität betrachten, die aus der anal-sadistischen Phase stammt und eine starke aggressive Besetzung enthält. In diesem Falle wird das Auge wie ein Sphincter benutzt. In seinen Notizen beschreibt Freud die voyeuristischen Betätigungen seines Patienten und stellt fest, daß sehen für ihn zugleich berühren bedeutet hätte. Die volle Bedeutung dieser Feststellung wird klar, wenn wir uns erinnern, daß Freud das Berührungstabu und die Abwehr dagegen in den Mittelpunkt der Zwangsneurose stellte.
Die Rolle, welche im klinischen Bild des Zwangskranken das Zögern, die Unbestimmtheit und der Zweifel spielen, hat beim Voyeur die gleiche Bedeutung. Ich erinnere mich eines Patienten, der zwanghaft und voyeuristisch war und Stunden damit v