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Am 2. und 3. Okober 1966 wurde in Paris die Europäische Psychoanalytische Föderation gegründet. Sie umfaßt alle Psychoanalytischen Gesellschaften Europas, die der International Psycho-Analytical Association zugehören und die an der Gründungsversammlung in Paris teilnahmen. Es waren folgende Länder beteiligt: Belgien, Dänemark, England, Finnland, Frankreich (Société Psychanalytique de Paris und Association Psychoanalytique de France), Holland, Italien, Österreich, Portugal, Schweden, Schweiz, Spanien, Deutschland sowie Israel.
Zum Präsidenten der Europäischen Psychoanalytischen Föderation wurde Dr. Raymond de Saussure (Schweiz) ernannt. Die Versammlung wählte folgende Mitglieder in den Vorstand:
Ehrenpräsidentin: Dr. Anna Freud
Präsident: Dr. Raymond de Saussure
Sekretär: Mme. E. Kestemherg (Paris)
Kassierer: Mrs. Dr. L. Munro (England)
Vizepräsidenten: Dr. Thiel (Holland), Dr. Sandler (England), Dr. Lebovici (Paris), Prof. Richter (Deutschland).
Die nächste Versammlung der Europäischen Föderation wird anläßlich des 25. Internationalen Psychoanalytischen Kongresses in Kopenhagen am 29. Juli 1967 stattfinden.
Aus dem in Paris durch einen Ausschuß bearbeiteten und von der Versammlung angenommenen Entwurf der Statuten sei folgendes herausgegriffen:
Die einzelnen Gesellschaften, die der Europäischen Psychoanalytischen Föderation beitreten, behalten ihre Selbständigkeit. Die Europäische Vereinigung kann nur Empfehlungen geben. Alle Länder, deren psychonanalytische Gesellschaften an der Versammlung in Paris vertreten waren (Israel eingeschlossen), sind als Gründungsmitglieder der Föderation zu betrachten. Nur psychoanalytische Gesellschaften, die der International Psycho-Analytical Association zugehören und die in Europa und in gewissen angrenzenden außereuropäischen Ländern wirken, können zu Mitgliedern der Europäischen Föderation ernannt werden, wenn sie einen Aufnahmeantrag stellen. Eine Kommission wird in Zukunft Aufnahmegesuche behandeln, die entweder von Organisationen stamme