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Im Verlauf der Entwicklung der Psychoanalyse haben sich die verschiedensten Untersuchungen immer intensiver den frühesten Entwicklungsphasen zugewandt. Während einerseits die Behandlung von Grenzfällen und narzißtischen Erkrankungen den ursprünglichen Bereich der Psychoanalyse erweiterten, begann man andererseits in der Forschung den präverbalen und frühen verbalen Entwicklungsstadien des Kindes mehr Aufmerksamkeit zu widmen.
Zielt das äußere technische Arrangement der Psychoanalyse (horizontale Lage, Analytiker hinter dem Patienten) bewußt auf eine Erleichterung der Assoziationsabläufe durch Förderung der Regressionstendenzen, so wird andererseits der verbalen Interpretation gewiß nicht zu Unrecht größte Bedeutung vor allem deshalb beigemessen, weil es durch sie zu einer Kooperation mit dem Ich des Patienten kommen kann. Hat die Deutung einerseits die Funktion, Unbewußtes bewußt zu machen, so muß sie andererseits zugleich gerade dadurch eine Veränderung im Ich des Patienten hervorrufen, die sowohl die ursprüngliche Relation zwischen Ich und Es als auch die Objektbeziehung betrifft. Die Schwierigkeit scheint technisch stets in der Gleichzeitigkeit der verschiedenen Ebenen zu liegen, wobei nicht übersehen werden sollte, daß jede Deutung des Analytikers den vom Patienten angebotenen Inhalt in bestimmter Weise strukturiert. Damit verfährt die Interpretation selektiv, sofern nicht alle am Inhalt beteiligten Schichten mit ihr erreicht werden können.
Die Psychoanalyse bedient sich durch die Vereinbarung zur Einhaltung der Grundregel primär im Kontakt der Verbalisierung und des Dialogs. Sprache und Ausdrucksmöglichkeit wird als wesentliches Kommunikationsmittel vorausgesetzt, um Einsicht zu erreichen. Es kommt dabei nicht so sehr auf die Befolgung der analytischen Grundregel an sich an, sondern vielmehr auf die Beobachtung des Kampfes um die Befolgung dieser Regel. „Die analytische Grundregel läßt sich immer nur ein Stück weit befolgen. Das Ich schweigt eine Zeitlang und die