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„Auch du, mein Geist, bestimmst für mich das Maß der Zeit … ich messe nicht die Dinge, deren Vorübereilen einen Eindruck hervorbrachten; ich messe die Stärke des Eindrucks, wenn ich die Zeit messe.“
Freud (4) wies auf die Zeitlosigkeit des Unbewußten hin, und seither erschienen in der psychoanalytischen Literatur einige wenige Arbeiten (1, 5, 8), die sich mit der Dimension der Zeit befaßten. Marie Bonaparte sagte, „die Zeit scheint nicht unserer ursprünglichen Natur mitgegeben zu sein, sondern nur unserem Erkennen der Realität der uns umgebenden Welt anzugehören.“ Die vorliegende Arbeit soll einer psychoanalytischen Betrachtung der Zeit gewidmet. sein, den mit ihr eng verbundenen Affekten und den adaptiven Aufgaben des gesunden wie auch des neurotischen Ichs in dieser Dimension des physikalischen Universums. Ich will jedoch keineswegs eine enzyklopädische Darstellung der Zeit geben.
Es war hauptsächlich Hartmann (7), der die Anpassung als einen metapsychologischen Begriff in der psychoanalytischen Theorie bearbeitete. Der Begriff der Anpassung erlangte eine ebensolche Bedeutung wie die psychologischen Begriffe Dynamik, Struktur, Ökonomie, Genetik und Topographie.
In der Tat gibt es nichts, was nicht auf die Zeit bezogen ist, einschließlich der Ewigkeit; aber manche Dinge haben ein engeres Verhältnis zur Zeit als andere. Alles geschieht in der Zeit, aber vieles steht nur in zufälligem Zusammenhang mit ihr. Gewisse Affekte sind z. B. mit der Zeit eng und grundsätzlich verbunden. Die Gefühle drängender Eile, der Muße, der Geduld, der Hoffnung, der Regression usw. sind offensichtlich eng mit der Zeit verbundene Affekte, Haltungen und Zustände.
Anscheinend gibt es, wenn überhaupt, so doch sehr wenige gute Bücher über den Gegenstand der Zeit, in denen sie vom philosophischen oder auch vom wissenschaftlichen Standpunkt aus betrachtet wird. Natürlich haben Physikomathematiker wie Einstein viel von der physikalischen Realität der Zeit entdeckt. Dieses Wissen ist jedo