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Dies ist die gekürzte philosophische Dissertation eines Theologen, der in der Schizophrenie ein theologisches und allgemein menschliches Problem sieht.
Macnab leitete über längere Zeit Gruppen von schizophrenen Patienten. Die erste Hauptgruppe bestand aus jungen Frauen, die Macnab im akuten Stadium ihrer Erkrankung sah; die zweite Gruppe aus Männern, die schon viele Jahre in einer staatlichen Anstalt verbracht hatten. Letztere waren durchweg schwer chronisch gestört: Sie erschienen apathisch, fragmentiert und in vielen ihrer Äußerungen bizarr.
Der erste Teil des Buches vermittelt den wesentlichen Inhalt dieser Gruppenzusammenkünfte. Wir finden Exzerpte und Beschreibungen der Gruppenmitglieder. — Im Anhang lesen wir das Tonbandmanuskript einer vollständigen Sitzung.
Im zweiten Teil versucht Macnab die schizophrene Störung im Lichte existenzphilosophischer Erkenntnisse zu deuten. Er erwähnt neben anderen Autoren Binswanger und Heidegger, bezieht sich jedoch wesentlich auf Buber und Tillich. Besonders letzterem ist er verpflichtet.
Im dritten Teil des Werkes zieht er das Fazit aus den psychotherapeutischen Erfahrungen des ersten und den philosophischen Erkenntnissen des zweiten Teiles. Er entwickelt eine Reihe von Begriffen, durch die er wesentliche Aspekte der schizophrenen Lebensorientierung und der therapeutischen Begegnung mit Schizophrenen zu bestimmen versucht. Beziehung und Entfremdung sind die Zentralbegriffe. Er berichtet über Techniken und Ideen, die ihm in seiner Gruppenarbeit von Nutzen waren. Er ließ beispielsweise die Patienten Briefe schreiben, die an ihn selbst und an die anderen Gruppenmitglieder gerichtet waren; er ließ sie Ansprachen halten, singen, an einem gemeinsamen Wandgemälde malen und anderes mehr tun.
Zuletzt geht Macnab auf theologische und existentielle Fragen ein, die für ihn die Schizophrenie stellt. Er erläutert das Wesen religiöser Besitz- oder besser: Sinnergreifung (religious apprehension) und er beschreibt, wie diese bei seinen schizophre