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Ältere Untersuchungen (v. Friedeburg; Sigusch) auf diesem Gebiet kurz streifend; einleitend kulturanthropologisches Material über die Verschiedenartigkeit diesbezüglicher gesellschaftlicher Normen erwähnend, untersuchen die Autoren vermittels Hofstätters Polaritätsprofil (32 polare Eigenschaftspaare in vier Intensitätsabstufungen) die Einstellung heterosexueller erwachsener Männer und Frauen zu hier als sexuell bezeichneten sozialen Deviationen; der Strichjunge fehlt, der Zuhälter ist einbezogen. 643 Versuchspersonen, von denen nicht angebbar ist, für welche Grundgesamtheit ihre Aussagen repräsentativ sind, füllten 1845 Profile aus.
Die Hauptergebnisse referieren die Autoren so: „Die weder vom vorgeschriebenen Triebobjekt (heterosexueller, volljähriger Partner) noch vom vorgeschriebenen Triebziel (Coitus) abweichende Prostituierte wird also noch am ehesten geduldet. Eine Abweichung vom Triebobjekt wird in der Reihenfolge gleichgeschlechtlich (Homosexualität), Tier (Sodomie) und Kind (Pädophilie) zunehmend abgewertet;