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Der Band hat dasselbe Format und dieselbe hohe Qualität wie seine Vorgänger. Er ist in die Abschnitte unterteilt: Diagnostische Bewertung, Aspekte der normalen und der pathologischen Entwicklung, Beiträge zur psychoanalytischen Theorie und klinische Beiträge. Die fortgeführte Kombination von klinischen und theoretischen Arbeiten aus Praxis und Forschung wie auch der Brückenschlag von der Kinder- zur Erwachsenenanalyse sind geeignet, unser Verständnis zu vertiefen und die weitere Forschungsarbeit zu befruchten.
Der einleitende Abschnitt ist der derzeitigen Arbeit an den diagnostischen Profilen gewidmet. Die diagnostische Beurteilung geht von dem von Anna Freud an der Hampstead-Klinik entwickelten Kinderprofil aus und erweitert es auf das Erwachsenenprofil (Anna Freud, Humberto Nagera und W. Ernst Freud). Zur Diagnose von Erwachsenen wird das Profil durch entwicklungsmäßige Erwägungen modifiziert. Die Pathologie wird als Störung des geordneten, stetigen Entwicklungsganges betrachtet und bewertet. Normalität wird nach der Funktionshöhe, dem Lustgewinn und der Qualität der Objekt- und Gemeinschaftsbeziehungen des Individuums beurteilt. Das Kinder- und das Erwachsenenprofil haben nicht genau die gleiche Orientierung, aber die Autoren meinen, daß die Schemata sich für die Korrelation von Einzelbeobachtungen als wertvoll erweisen könnten, etwa hinsichtlich der Bedeutung einzelner Triebe innerhalb der Struktur des Individuums, Besonderheiten der Abwehrorganisation, des Inhalts von Ideal-Ich und Über-Ich und der Entwicklungsphase, die die Art der Objektbeziehungen bestimmt.
In dem Beitrag „Frequency of Psychotherapeutic Sessions as a Factor Affecting the Child's Developmental Status“ („Frequenz der psychotherapeutischen Behandlungsstunden als beeinflussender Faktor für den Entwicklungsstand des Kindes“) von Christoph M. Heinicke werden Beobachtungen an 10 Kindern mitgeteilt; 4 hatten 4 wöchentliche Behandlungsstunden, 6 nur eine. Alle waren wegen anhaltender schwerer Symptombi