You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Es gibt ernste Geschehnisse, die spielerisch aufgelockert werden können, und Spiele die den Ernst des Lebens widerspiegeln. Vornehmlich von den letzteren handelt der amerikanische Psychotherapeut Eric Berne. Er hat einen sicheren Blick für den dramatischen Aufbau unseres Handelns, das schon der verstorbene deutsche Psychotherapeut Felix Schottländer mit unserem „dramatischen Bedürfnis“ verknüpft sah.
Berne beschreibt 36 „Spiele“ — wobei das Anführungszeichen absichtlich gesetzt ist. Sind es Spiele, oder was ist spielerisch an diesen oft tödlich ernsten dramatischen Episoden? Sie heißen bei Berne etwa „Armer Teufel“, „Die werden noch einmal froh sein, daß sie mich gekannt haben“, „Überlastet“, „Hilfe, Vergewaltigung!“